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Förderentscheidung vom 26. April 2017

Der Förderbeirat der Filmwerkstatt Kiel vergab in seiner ersten Fördersitzung in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 125.000 Euro an insgesamt 16 Projekte in den Bereichen Projektentwicklung, Produktion sowie Verleih und Vertrieb.

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Produktion

Buch und Regie: Moritz Boll

Kategorie:
Fiktionaler Film, 15 Min.

Die kleine Marie lebt mit ihrem Vater in einem Wohnwagen im Wald. Sie sehnt sich nach ihrer Mutter. Eine berührende, spannende Geschichte über (Realitäts-)Verlust und Hoffnung vom Kieler Filmteam um Moritz Boll.

Filmwerkstatt im April 2017

Regie: Karwan Ramadhan Jamiel und Uwe Dag Berlin

Kategorie:
Dokumentarfilm, 75 Min.

Das kurdische Wort Hêvî bedeutet Hoffnung, Hoffnung für drei geflüchtete Männer, die sich in einem Kieler Fitnessstudio begegnen und von ihren Geschichten und Hoffnungen, ihrer verlorenen Identität und dem Kampf um eine erfüllende Zukunft erzählen. Aus dem Leben von Karwan Ramadhan Jamiel, einem kurdischen Filmemacher und Sportler, heraus betrachtet, zeigt der Film den Alltag dreier Menschen, die durch die Liebe zum Sport, der Leidenschaft für Kunst und dem Schicksal als Geflüchtete verbunden, nach einem normalen Leben in der Fremde suchen.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Gudrun Wassermann

Kategorie:
Dokumentarfilm, 70 Min.

Der Film mit dem Arbeitstitel „Menschen unterwegs“ lässt an Schicksale von heute denken, an Migranten in aller Welt. Ungeachtet politischer Eiszeiten wird der Blick am Beispiel von Kaliningrad auf ein aktuelles innerrussisches Geschehen gerichtet, auf einen im Westen wenig beachteten Teil der globalen Migration. Der Film gibt Einblick in die multiethnische Identität vieler russischer Familien als Folge von Kriegen und Migration.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Astrid Menzel

Kategorie:
Dokumentarfilm, 90 Min.

In diesem dokumentarischen Sommerroadmovie paddeln zwei Enkelkinder mit ihrer an Demenz erkrankten Großmutter im Kanu von Bremen bis nach Kiel. Was aus Angst von der Oma bald nicht mehr erkannt zu werden, beginnt, wird schnell zu einer Suche nach der eigenen Identität: Was bleibt, wenn man sich nicht erinnern kann? Nicht die Muskelkraft, sondern das beidseitige Vertrauen von Großmutter und Enkelin, ist der wahre Motor dieser Geschichte.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Joana Vogdt

Kategorie:
Fiktionaler Film, 17 Min.

Mitten durch den Schaalsee verläuft die bürokratisch genau festgelegte "fließende Grenze" zwischen BRD und DDR. Eines nachts im Jahr 1980 verschiebt ein Sturm eine Boje der Grenzlinie. Während die Grenz- und Messtrupps von Ost und West akribisch versuchen, die Ordnung wiederherzustellen, werfen zwei Landvermesser ihre Vorurteile über Bord und überwinden die Grenzen zueinander.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Jessica Dahlke

Kategorie:
Comedy-SciFi-Webserie, 60 Min.

Jessica Dahlke widmet sich mit ihrer Comedy-Gruppe "The Flying Discman" den Untiefen des Universums. Eigentlich hätte alles so einfach sein können, doch bevor der von Prof. Higgs entwickelte Hyperstreamantrieb sie zu Alpha Centauri bringen kann, geht allerhand schief. 

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Martina Fluck

Kategorie:
Dokumentarfilm, 30 Min.

Der dokumentarische Kurzfilm spürt der Auswanderungsgeschichte von Ludwig Nissen nach, dem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in New York City der wirtschaftliche und soziale Aufstieg gelingt. 1855 in Husum als Sohn eines Reepschlägers geboren, verkörpert er als erfolgreicher Juwelenhändler den Prototypen des Selfmademan und dringt bis in die einflussreiche Finanzaristokratie vor. Teile seines Vermögens fließen nach seinem Tod 1924 in den Bau des NordseeMuseums Husum. Nissenhaus, das bis heute prägend für das kulturelle Leben an Schleswig-Holsteins Westküste ist.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Karl Dahmen

Kategorie:
Dokumentarfilm, 45 Min.

1902 geboren, wurde der Kieler Künstler Gerhard Schlie 1945 im Konzentrationslager Melk von den Nazis umgebracht. Jeden Tag hören die Kieler seine "Stimme", denn er hat die Glocken der St. Nikolai Kirche mit Skulpturen versehen. Ein Film-Essay, der dem Betrachter genug Raum für eigene Gedanken, Bezüge und Phantasien lässt, der mit Sprache und Bildern, Formen und Worten spielt. Der vor allem deutlich macht, dass alle Leben sich durch Orte, Menschen und Ereignisse berühren.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Michael Söth

Kategorie:
Dokumentarfilm, 45 Min.

Vier ältere Männer wollen nochmal ein Abenteuer erleben und reisen mit ihren Mofas von Lübeck nach Biarritz in Frankreich.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Kai Zimmer

Kategorie:
Experimentalfilm, 15 Min.

Ein Essayfilm, der neben dokumentarischen Aufnahmen (Gespräche mit Bewohnern des Ortes und die Bilder der Prozession) inszenierte Sequenzen enthält und zugleich aus surrealistischen, bergeordneten Bildern besteht. Diese Collage aus überraschenden Bildabfolgen ergibt einen traumwandlerischen, emotionalen und kurzweiligen Film.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Annekatrin Hendel

Kategorie:
Dokumentarfilm, 90 Min.

Sven Marquardt, der berühmteste Türsteher Europas, hat in der legendären Modeszene im Ostberlin der 80er Jahre schon die aufregendsten Fotografien und die Nacht zum Tag gemacht. Der Film begegnet ihm und zwei seiner einstigen Modelle wieder, die er vor mehr als 30 Jahren fotografiert hat. Im Film zeigt sich die zarte, sensible Seite des Künstlers Sven Marquardt.

Filmwerkstatt im April 2017

Verleih- und Vertriebsförderung

Produktion: Antje Starost Film Produktion
Buch und Regie: Antje Starost

Kategorie:
Dokumentarfilm, 90 Min.

Freya Deichmanns Leben ändert sich von Grund auf, als sie mit 18 Jahren Helmuth James von Moltke kennenlernt. "Ich sah ihn und mein Herz stand still." Er ist die Liebe ihres Lebens, die im Sommer 1929 beginnt und sich im Alltag des Dritten Reiches bewähren muss. Dramatischer Höhepunkt ist die Zeit der Inhaftierung von Helmuth. Eine Liebe im Widerstand.

Filmwerkstatt im April 2017

Regie: Linnéa Kviske

Kategorie:
21 Min.

Millionen ausrangierter Altbatterien landen jährlich in Entwicklungsländern wie Ghana. Ohne Schutz für Mensch und Umwelt wird dort das Blei der Batterien recycelt – eines der giftigsten Schwermetalle. Die Arbeiter riskieren ihr Leben für einen Rohstoff, der aus dem Ausland kommt und der fast ausschließlich exportiert wird. Für die Arbeiter in Ghana bedeutet das Recycling der Autobatterien Leben und Leiden zugleich.

Filmwerkstatt im April 2017

Projektentwicklung

Buch und Regie: Sönje Storm

Kategorie:
Dokumentarfilm, 60 Min.

Jürgen Friedrich Mahrt (1882 - 1940) war eigentlich Landwirt in Elsdorf bei Rendsburg, sammelte aber lieber Wanzen, Schmetterlinge und Vögel und eröffnete ein privates Naturkundemuseum. Er gilt zudem als ein Pionier der dokumentarischen Fotografie in Schleswig-Holstein. Sein Hauptmotiv: Das ländliche Leben in seinem Dorf nach dem Ersten Weltkrieg. Der Dokumentarfilm erzählt sein ungewöhnliches Leben.

Filmwerkstatt im April 2017

Buch und Regie: Anke Mellin

Kategorie:
Dokumentarfilm, 90 Min.

Dieses Film- und Fotoprojekt möchte die prototypische Situation eines Dorfes im süd-westlichen Schleswig-Holstein über ein Jahr begleiten. Wie sehen die alteingesessenen Bauern die Zukunft der sich ständig verändernden Landwirtschaft? Wie ist das Verhältnis der Zugezogenen zu den Produzenten landwirtschaftlicher Produkte, und welche Einstellung hat man zu den neuen Bewohnern, den Flüchtlingen? Was sind die Ängste und Sorgen, aber auch Freuden und Motivation?

Filmwerkstatt im April 2017

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