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02.03.2017

Treatmentförderungen
Zwei Hamburger Projekte unterstützt

Im Rahmen der neuen Treatmentförderung für programmfüllende Spielfilme wurden zwei Hamburger Projekte mit jeweils 5.100 Euro bezuschusst. Die Förderentscheidung traf FFHSH-Geschäftsführerin Maria Köpf.

»Wir sind sehr glücklich mit der Qualität der eingereichten Stoffe und freuen uns auf zwei vielversprechende Treatments«, sagt Maria Köpf, Geschäftsführerin der FFHSH. »Wie erhofft, waren unter den Einreichungen viele Teamarbeiten zwischen Ko-Autor*innen, von denen wir zwei weiter begleiten möchten.« Hinter den norddeutschen Stoffen steht ein Männer- und ein Frauenteam, beide aus Hamburg.

Monika Fäßler und Charlotte Rolfes entwickeln mit Under Pressure eine Tragikomödie mit überraschenden Wendungen, in deren Mittelpunkt die ehrgeizige Hamburger Bauingenieurin Johanna steht. Kurz vor dem Durchstarten in ihre internationale Karriere wird sie von ihrer Familie – einem Haufen egoistischer Einzelkämpfer – ausgebremst, deren Alltagssorgen Johanna vor Herausforderungen stellen. Eine moderne Familiengeschichte, deren starke weibliche Hauptfigur lernt, zu ihren Schwächen zu stehen, ohne ihre Ambitionen opfern zu müssen.

In der Gaunerkomödie Santa Pauli erzählen Volker Schmitt und Samuel Schultschik das vertrackte Comeback des aus der Zeit gefallenen Kleinganoven Hans. Wider Willen muss er sich mit einem Hochstaplerpärchen verbünden, um die versteckte Beute seines einzigen erfolgreichen Raubzuges wiederzufinden. So will Hans der Liebe seines Lebens beweisen, dass er sie nach ihrem großen gemeinsamen Coup vor zwanzig Jahren nicht betrogen hat. Die turbulente Geschichte ist eine liebevolle Hommage an die lokale Subkultur des alten Sankt Pauli und an die Skurrilität der Gestalten, die diesen einzigartigen Kiezkosmos und seinen rauen Charme geprägt haben.

Die Förderungsempfänger*innen erhalten neben der finanziellen Unterstützung als Zuschuss zusätzlich eine dramaturgische Erstberatung zu Beginn der Maßnahme sowie ein Lektorat über das erstellte Treatment. Seit Anfang des Jahres können Autor*innen bei der Ausarbeitung eines Treatments für einen programmfüllenden Spielfilm in deutscher oder englischer Sprache gefördert werden. Mit der neuen Förderung sollen Autor*innen frühzeitig und effektiv bei der Entwicklung ihrer Ideen unterstützt und ihnen ein kreativer sowie finanzieller Freiraum ermöglicht werden.

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