03.01.2020 | Kinostarts im Januar

Udo und die Heinzelmännchen

Das sieht nach einem heißen Kino-Januar aus: Gleich fünf FFHSH-geförderte Produktionen werden in den nächsten Wochen auf der großen Leinwand zu sehen sein. Mit dabei sind das Biopic "Lindenberg! Mach dein Ding" und der Animationsfilm „Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen".

Das Jahr startet direkt mit einem internationalen Blockbuster: Seit dem 2. Januar sind Kristen Stewart, Naomi Scott und Ella Balinska unter der Regie von Elizabeth Banks als "Charlie's Angels" auf geheimer Mission. Das Reboot wurde im September 2018 rund zwei Wochen in Hamburg gedreht – unter anderem in der Elbphilharmonie und der Speicherstadt.

Setvisit in der Elbphilharmonie: Regisseurin Elizabeth Banks mit Hamburgs Bügermeister Peter Tschentscher

Das Drama "Kardeşler - Brothers" von Ömür Atay lief im vergangenen Jahr bereits im Wettbewerb beim Karlovy Vary Festival und startet am 9. Januar in den deutschen Kinos. Worum gehts? Der 17-jährige Yusuf wird nach vier Jahren aus der Jugendstrafanstalt entlassen. Er wird von seinem älteren Bruder Ramazan abgeholt, dem er jedoch sehr zwiegespalten gegenübersteht. Denn der im Auftrag der Familie begangene Ehrenmord an ihrer Schwester wurde zwar von Ramazan ausgeführt, als Mörder wurde jedoch zur Verringerung des Strafmaßes der noch minderjährige Yusuf präsentiert. Der Hamburger Produzent Stefan Gieren (the storybay) hat den Film mitproduziert.

Ab dem 16. Januar heißt es dann "Lindenberg! Mach dein Ding". Die Hamburger Regisseurin Hermine Huntgeburth beleuchtet in ihrem Biopic die frühen Jahre des Panikrockers bis in die 70er. Die Letterbox-Produktion mit Jan Bülow in der Hauptrolle wurde rund zwei Wochen in Hamburg gedreht und hat ihre Weltpremiere am 7. Januar in der Hansestadt. In weiteren Rollen sind u.a. Detlev Buck, Charly Hübner, Max von der Groeben und Ruby O. Fee zu sehen.

Einen Film für die ganze Familie gibt es ab dem 30. Januar mit „Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen". Der von der unter anderem in Hamburg ansässigen Firma Akkord Film produzierte Animationsfilm ist inspirirt durch die Kölner Heinzelmännchen-Sage. Regie führte Ute von Münchow-Pohl („Der kleine Rabe Socke 1 & 2", „Die Häschenschule – Jagd nach dem Goldenen Ei"). Den liebenswerten Charakteren leihen unter anderem Jella Haase („Fack ju Göhte 1-3") und Louis Hofmann („Dark") ihre Stimmen.

Der fünfte Kinostart im Januar (30.) ist eine niederländisch-deutsche Koproduktion zum Thema Demenz: In „Romys Salon" verbringt die zehnjährigen Romy widerwillig ihre Nachmittage im Friseursalon ihrer Oma, die immer öfter Dinge vergisst. Romy ist zuerst die einzige, die die Veränderung ihrer Großmutter bemerkt - und versucht, ihr im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen. Doch irgendwann stößt das kleine Mädchen an seine Grenzen. Die Dreharbeiten führten das Team um Regisseurin Mischa Kamp u. a. zum Hamburger Hauptbahnhof. Produzent ist die die Hamburger Firma Leitwolf. Hier gibt es ein Interview mit Mischa und Drehbuchautorin Tamara Bos.

Titelbild: DCM/Letterbox/Gordon Timpen // Elbphilharmonie: Nadja Klier
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