20.01.2020 | Bayerischer Filmpreis 2020

Der Norden ganz groß im Süden

Am vergangenen Freitag (17.01) wurden insgesamt 5 FFHSH-geförderte Projekte mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet – unter anderem die Hamburger Firma Weydemann Bros. für ihr Drama "Systemsprenger" sowie Lars Eidinger und Bjarne Mädel als beste Darsteller in "25 km/h".

Ein guter Jahrgang: Zur 41. Ausgabe des Bayerischen Filmpreises wanderten fünf Trophäen in den Norden. Den Produzentenpreis gab es in diesem Jahr für die Hamburger Firma Weydemann Bros. aus Hamburg und Kineo Filmproduktion für ihren Ausnahmefilm Systemsprenger, der mittlerweile rund 600.000 Kinobesucher zählt. Brüderlich teilen mussten sich Bjarne Mädel und Lars Eidinger die Auszeichnung als beste Darsteller in Markus Gollers Roadmovie 25 km/h, das einige Drehtage in Schleswig-Holstein hatte.

Helena Zengel in dem Berlinale Hit 2019 "Systemsprenger"
Ilker Catak (l.) bei den Dreharbeiten zu "Es gilt das gesprcohene Wort mit Anne Ratte-Polle (r.)

Für ihre trocken-sarkastische Rolle einer Pilotin in Es gilt das gesprochene Wort wurde Anne Ratte-Polle als beste Darstellerin geehrt. Der Film von Hamburg Media School-Absolvent Ilker Catak war die zweite Kinoproduktion, die in der Elbphilharmonie drehen durfte.

Am 16. Januar startete Hermine Huntgeburths Biopic Lindenberg! Mach dein Ding in den deutschen Kinos – und Jan Bülow wurde für die Letterbox-Produktion direkt mit dem Award als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Chapeau!

Auch in Sachen Bildgestaltung ging eine Trophäe an eine norddeutsche Produktion: Frank Lamm wurde für die beste Bildgestaltung in Christian Schwochows Deutschstunde ausgezeichnet.

25 kmh: 2018 Gordon Timpen/Sony Pictures Releasing GmbH/Sunny Side Up GmbH; Systemsprenger: kineo filmproduktion/Eeydemann Bros/Port au Price Pictures; Es gilt das gesprochene Wort: If Productions/Boris Laewen