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22.01.2018

Grusel und Helden beim Max Ophüls Preis 2018
39. Filmfestival Max Ophüls Preis

Mit insgesamt zehn geförderten Produktionen geht die FFHSH beim 39. Filmfestival Max Ophüls Preis an den Start, darunter das Spielfilmdebut "Draußen in meinem Kopf" der Hamburgerin Eibe Maleen Krebs, das Erwachsenenmärchen "Axel der Held" von Regisseur Hendrik Hölzemann sowie der Mystery-Thriller "Jenseits des Spiegels" von Nils Loof.

 

Vom 22. bis 28. Januar findet in diesem Jahr das 39. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken statt. In vier unterschiedlichen Wettbewerbskategorien werden die renommierten Preise vergeben.

Im Wettbewerb Spielfilm stehen drei Produktionen mit FFHSH-Förderung: Regisseur Hendrik Hölzemann konnte bereits 2009 mit seinem Film Ganz nah bei dir den Publikumspreis beim Max Ophüls Festival holen. Sein neuer Film Axel der Held (ostlicht filmproduktion) ist ein Märchen für Erwachsene: Protagonist Axel lebt jenseits der großen Stadt in einem Wald, hat Geldschulden und kann auch bei seiner Jugendliebe nicht landen. Er flüchtet sich immer öfter in seine Fantasie, in der er nicht ein einsamer Verlierer, sondern Axel der Held ist. Im Spielfilmdebüt Draußen in meinem Kopf (Junafilm) der Hamburgerin und HfbK-Absolventin Eibe Maleen Krebs geht es um den 28-Jährigen Sven, der unter Muskeldystrophie leidet und mit Christoph einen neuen FSJler an die Seite gestellt bekommt. Nach einem schweren Start entsteht eine echte Freundschaft zwischen den beiden, so dass Sven ihm seinen innigsten Wunsch anvertraut. In Nils Loofs Mystery-Thriller Jenseits des Spiegels (Skalar Film) passieren merkwürdige Dinge, nachdem Julias Zwillingsschwester Jette brutal Selbstmord begeht und Julia mit ihrer Familie auf einen alten Bauernhof zieht, um ihr Trauma zu überwinden. Julia ist überzeugt, Jettes Stimme zu hören und ihren Geist zu sehen. Zudem hat sie zunehmend Zweifel an dem vermeintlichen Suizid ihrer Schwester und begibt sich auf Spurensuche. Der Film ist im Rahmen der Nordlichter-Reihe entstanden, mit der FFHSH, NDR und nordmedia Nachwuchsfilmemacher aus Norddeutschland unterstützen.

In den Wettbewerb Dokumentarfilm hat es die Produktion Following Habeck von Malte Blockhaus geschafft. Der Regisseur hat den Grünen-Spitzenpolitiker und schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck von 2014 bis 2017 begleitet - in einer Zeit zwischen Wahlkampf und Ministeramt, Provinz und Großstadt. Gefördert wurde der Dokumentarfilm von der Filmwerkstatt Kiel. Die Dokumentation Global Family von Andreas Köhler (Made in Germany Filmproduktion) läuft ebenfalls im Dokumentarfilm-Wettbewerb. Der Film handelt von einer somalischen Familie im Exil. Aufgrund eines brutalen Bürgerkriegs leben die Familienmitglieder auf der ganzen Welt verteilt. Shash, der Kopf der Familie, will sie wieder vereinen.

Im Wettbewerb Kurzfilm/Mittellanger Film laufen drei FFHSH-geförderte Produktionen, darunter zwei aus den Reihen der Hamburg Media School (HMS). Im Kurzfilm Biest der HMS-Studentin Sandra Schröder überfahren Karla und Falk auf dem Weg in die Flitterwochen einen Hund und verletzen ihn schwer. Der HMS-Erstsemesterfilm Rotkäppchen von Lynn Oona Baur spielt im Jahr 2032. Die 10-jährige Luise lebt mit ihrer Mutter Anna im totalitären Deutschland. Bei einer Schulaufführung erkennt Anna, dass sie ihre Tochter schützen muss. Der Hamburger Filmemacher Aron Krause erzählt im Musikfilm Eure Kinder (Interzone Pictures) 25 Jahre in einer halben Stunde: vom Mauerfall bis heute – im Mikrokosmos eines Mietshauses.

Der dritte Teil der Kurzfilmreihe Das satanische Dickicht von HfbK-Absolvent Willy Hans läuft in der Nebenreihe MOP Shortlist: Fiktion. Das bereits preisgekrönte Musiker-Portrait Wildes Herz von Charly Hübner und Sebastian Schultz (Eichholz Film) über die Punkband Feine Sahne Fischfilet wird in der MOP Watchlist gezeigt.

 

Foto: Edition Salzgeber

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