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28.06.2018

Filmfest München 2018Vier Filme von der Waterkant beim Filmfest München

Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist beim diesjährigen Filmfest München mit vier geförderten Produktionen vertreten – darunter Jakob Lass' Reeperbahn-Film "So Was Von Da" und Margarethe von Trottas "Auf der Suche nach Ingmar Bergman". Beide Filme hat die Hamburger Firma C-Films (Deutschland) produziert. Das Filmfest findet vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2018 in der bayerischen Landeshauptstadt statt.

Im Rahmen des Filmfest München wird auch in diesem Jahr der Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke vergeben. In der nationalen Kategorie geht der Preis an Regisseur Lars Kraume für Das schweigende Klassenzimmer. Regisseurin Katja Benrath bekommt den Nachwuchspreis für ihren Hamburg Media School-Abschlussfilm Watu Wote.

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: "Tino Hanekamps Roman 'So Was Von Da' gehört in Hamburg mittlerweile zur Standardlektüre aller Kiezgänger. Voller Spannung blicken wir nun auf die Vorführung von Jakob Lass' Romanadaption beim Filmfest München – und können die darauffolgende Hamburg-Premiere kaum erwarten. Mit Margarethe von Trottas Hommage an Ingmar Bergman und den beiden herrlich skurrilen Dokumentarfilmen 'Von Bienen und Blumen' und 'Fly Rocket Fly' ist der Norden beim Filmfest München sehr gut vertreten. Unsere Glückwünsche gehen auch an 'Das schweigende Klassenzimmer'-Regisseur Lars Kraume und das 'Watu Wote'-Team rund um die Schleswig-Holsteinerin Katja Benrath."

Mehr zu den Filmen

Reihe "Neues Deutsches Kino"
In Jakob Lass' Film So Was Von Da (C-Films, Hamburg) dreht sich alles um Hamburg, St. Pauli und Silvester: Oskar (gespielt von Niklas Bruhn) betreibt einen Musikclub am Ende der Reeperbahn. Sein Leben war ein Fest, doch die Party ist vorbei: Der Club muss schließen, Oskar ist hoch verschuldet. Die letzte Nacht des Clubs wird zur wildesten Party Hamburgs, auf der alle Freunde und Feinde von Oskar aufeinander treffen werden. Als Hauptmotiv für die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Tino Hanekamp wurde das Kulturzentrum Südpol auf dem ehemaligen Betriebshof der Hamburger Wasserwerke in Hammerbrook vorübergehend in den Club "Rakete" verwandeln.

Wenn sich urbane Neo-Romantiker auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf Hartz-IV-Empfänger treffen, prallen Welten aufeinander. Regisseurin Lola Randl sieht darin Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien, Spiel, Spaß und Liebe. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Mehr und mehr Leute sind gefolgt. Wie definiert man auf dem Land Arbeit und Liebe? Was verändert sich in den Beziehungen? Das sind zwei der Fragen, die der wunderbar skurrile Dokumentarfilm Von Bienen und Blumen (Detailfilm, Hamburg) beleuchtet, mit Lola Randl vor und hinter der Kamera.

Reihe "Lights! Camera! Action!"
1977 lernen sich Ingmar Bergman und Margarethe von Trotta persönlich in München kennen. Beide sind an einem Schlüsselmoment in ihrem Leben angekommen: Bergman steht nach der Steuerflucht aus Schweden an einem Wendepunkt, von Trotta am Beginn ihrer Karriere als junge Filmemacherin. Jetzt, 40 Jahre später und nach nunmehr 24 eigenen Filmen, widmet sie sich Bergman in einer filmischen Spurensuche. Der Respekt davor, sich ihrem Meister zu nähern, ist immer noch groß. Dennoch begibt sich die Filmemacherin in Auf der Suche nach Ingmar Bergman (C-Films (Deutschland), Hamburg) auf eine sehr persönliche Reise durch das Bergmansche Universum, seine Filme und sein Leben. Seine Weltpremiere feierte der Film beim Filmfestival in Cannes.

Reihe "Spotlight"
Regisseur Oliver Schwehm erzählt im Dokumentarfilm Fly Rocket Fly (Lunabeach, Hamburg) die erstaunliche Geschichte von Lutz Kayser, einem schwäbischen Ingenieur, der gemeinsam mit einer eingeschworenen Gruppe Ingenieure die weltweit erste private Raumfahrtfirma gründet. Beraten von Wernher von Braun entwickelt dieses frühe Start-Up-Unternehmen in den 1970er-Jahren eine kostengünstige Rakete: „Low Cost statt High Tec" lautet das Prinzip – und so kommt auch schon mal ein Scheibenwischermotor für die Ventilsteuerung zum Einsatz. Aber was als Abenteuer begann, verwandelt sich allmählich in einen Albtraum.

 

Foto: So was von da (DCM/Gordon Timpen)

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