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08.07.2019

Filmfest MünchenNeues Deutsches Kino aus Hamburg

Beim 37. Filmfest München ging am Freitagabend der Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ in den Kategorien Drehbuch und Schauspiel an das Drama „Es gilt das gesprochene Wort“ vom Hamburger Regisseur Ilker Çatak. Der Förderpreis gilt als einer der wichtigsten Nachwuchspreise in Deutschland und ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert. 

Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: "Ilker Çatak, Hamburg Media School-Absolvent und Studenten-Oscar-Gewinner, ist eins der großen Talente des jungen deutschen Kinos. Der Förderpreis aus München ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in seiner Karriere. Wir senden unsere Glückwünsche an Ilker, an Hauptdarsteller Ogulcan Arman Uslu und an den Hamburger Autoren Nils Mohl. Mohl und Çatak haben schon beim Coming-of-Age-Drama ‚Es war einmal Indianerland‘ bewiesen, wie gut sie zusammenarbeiten. Ihren neuen Film ‚Es gilt das gesprochene Wort‘ - der unter anderem in der Elbphilharmonie gedreht wurde - gibt es bald auch überall zu sehen: Kinostart ist der 1. August.“

Mehr zum Film:
In Ilker Çataks Drama „Es gilt das gesprochene Wort“  lernen sich der kurdische Gigolo Baran (gespielt von Oğulcan Arman Uslu) und die deutsche Pilotin Marion (Anne Ratte-Polle) im türkischen Urlaubsort Marmaris kennen. Baran träumt von einer Zukunft in Europa, während Marion mit ihrer Krebsdiagnose zu kämpfen hat. Beide lassen sich auf ein Doppelspiel ein und beschließen, zum Schein zu heiraten. Der Anfang ist vielversprechend, eine gemeinsame Zukunft scheint zum Greifen nah. Ein Großteil der Dreharbeiten fand mit 24 Tagen in Hamburg statt, Drehorte waren unter anderem in der Elbphilharmonie, im Grindelviertel und im Altonaer Volkspark. Produziert wurde der Film von der Münchener Firma if... Productions, den Verleih übernimmt die X Verleih AG. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein hat die ZDF-Koproduktion mit 500.000 Euro unterstützt.

Mehr zum Preis:
Der Förderpreis „Neues Deutsches Kino“ ist mit insgesamt 70.000 Euro einer der höchstdotierten Nachwuchspreise in Deutschland. Das Preisgeld wird aufgeteilt auf den Preis für Beste Regie (30.000 Euro), Beste Produktion (20.000 Euro), Bestes Drehbuch (10.000 Euro) und Beste Schauspielerische Leistung (10.000 Euro). Für viele Gewinner markierte er den Startschuss für eine bemerkenswerte Karriere, zuletzt etwa für die Regisseure Jan-Ole Gerster („Oh Boy“), Jakob Lass („So was von da“) oder die Schauspielerin Vicky Krieps („Das Zimmermädchen Lynn“).  Gestiftet wird der Preis gemeinsam von der DZ Bank, der Bavaria Film GmbH und dem Bayerischen Rundfunk.

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